Schnittlisten-Optimierer — Holz & Metall Abfall minimieren

Kostenloser 1D Schnittlisten-Optimierer. Geben Sie Materiallänge und Schnitte ein und erhalten Sie die optimale Schnittfolge mit SVG-Diagramm.

Zuschnittlisten-Optimierer – Leitfaden

Der Zuschnittlisten-Optimierer löst das eindimensionale Zuschnittproblem: das Unterbringen vieler benötigter Längen auf festlangem Rohmaterial mit dem geringsten Verschnitt. Beginne damit, drei Eingaben zu erfassen. Erstens die Rohlänge, in der du dein laufendes Material kaufst – gängige Beispiele sind Bretter mit 8, 10, 12 oder 16 Fuß, Stahlrohr mit 20 Fuß oder Strangprofil mit 6 m; gib sie in Fuß oder Metern ein. Zweitens die Schnittfuge (Kerf), also die Materialbreite, die jeder Schnitt entfernt. Ein übliches Kreissäge- oder Tischkreissägeblatt entfernt etwa 0,125 Zoll (1/8 Zoll, ≈3,2 mm); ein Dünnschnittblatt entfernt ≈0,09 Zoll, eine Bandsäge ≈0,025 Zoll, und eine Metalltrennscheibe kann 0,1 Zoll oder mehr entfernen. Drittens deine Zuschnittliste: jede Fertiglänge plus eine Stückzahl, mit optionalen Bezeichnungen (Riegel, Pfosten, Regalboden). Gib die Zuschnittlängen in Zoll ein, wenn das Rohmaterial in Fuß vorliegt, oder in Zentimetern, wenn es in Metern vorliegt. Das Tool weist die Teile dann auf möglichst wenige Rohstücke zu und gibt ein beschriftetes Zuschnittdiagramm zurück.

Methode: Jede Rohlänge muss die Summe ihrer Teillängen plus eine Schnittfuge je innerem Schnitt aufnehmen. Nutzbare Länge je Brett = Rohlänge − (Schnitte auf diesem Brett − 1) x Schnittfuge. Der Optimierer packt die Teile gierig (längste zuerst) in möglichst wenige Bretter und meldet dann die benötigten Rohstücke, den Gesamtverschnitt, den Schnittfugenverschnitt und die Effizienz = genutzte Länge ÷ gekaufte Länge. Rechenbeispiel: Du brauchst zehn 30-Zoll-Regalböden und acht 18-Zoll-Riegel aus 96-Zoll-Brettern (8 Fuß), Schnittfuge 0,125 Zoll. Ein Brett fasst drei 30-Zoll-Teile (90 Zoll + 2 Schnittfugen = 90,25 Zoll, 5,75 Zoll bleiben übrig) – vier Bretter liefern also zwölf 30-Zoll-Plätze und decken alle zehn Regalböden ab. Die Restkapazität plus zwei zusätzliche Bretter nehmen die 18-Zoll-Riegel auf (fünf pro Brett: 90 Zoll + 4 Schnittfugen = 90,5 Zoll). Gesamt: rund sechs 8-Fuß-Bretter. Gekaufte Länge = 6 x 96 = 576 Zoll; genutzt = 10x30 + 8x18 = 444 Zoll; Effizienz ≈ 77 %.

Plane stets Material über das Minimum des Optimierers hinaus ein. Echtes Material hat Fehler – Äste, Risse, krumme Enden, Schäden am Werksende – kaufe daher eine zusätzliche Stange je sechs bis acht, grob ein Aufschlag von 10–15 %, und schneide 1/2 bis 1 Zoll von den Werksenden ab, bevor du misst. Der mit Abstand häufigste Fehler ist, die Schnittfuge zu ignorieren: Lässt man eine 1/8-Zoll-Schnittfuge über zwanzig Schnitte weg, verliert man 2,5 Zoll – genug, um ein letztes Teil zu kurz werden zu lassen. Gib die tatsächliche Schnittfuge deines Blatts ein, keine Schätzung. Ein zweiter Fehler ist das Mischen von Einheiten – halte jeden Schnitt im selben System wie das Rohmaterial. Bei Konstruktionsholz folgen die Sortierstempel freiwilligen Sortiernormen, und Schnittholz wird in Nennmaßen verkauft (ein '2x4' misst tatsächlich 1,5 x 3,5 Zoll), miss also den realen Querschnitt. Zuschnittlisten optimieren nur die Länge; sie setzen fehlerfreies, gerades Rohmaterial voraus und berücksichtigen weder Faserrichtung noch Keilzinkung. Prüfe jedes Brett vor dem Schneiden gegen das Diagramm – zweimal messen, einmal schneiden.